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Text zu Trans* und Elternschaft

Februar 2, 2017

Der Text von Rix auf ‚umstandslos‘ ist sehr wichtig – ein Auszug:

(…) Gerade wenn es um Mutterschaft geht, sind die Biologismen nicht weit. Sehr oft passiert leider die Gleichsetzung von „weibliche Körper“ oder „Frauenkörper“ = Schwangerschaft/ Stillen. So als ob trans* oder queer sein als eine Art Freizeitspaß wahrgenommen wird, aber sobald Kinder ins Spiel kommen, wird’s ernst und plötzlich scheint es doch wieder okay, von „biologischen Müttern“ oder „biologischen Vätern“ zu sprechen. Nun, es ist nicht okay. Überhaupt nicht. Mir ist unklar, wie hunderte Seiten lang Mutterschaft und Muttermythen dekonstruiert werden können, um dann am Ende doch wieder eine Rolle an bestimmte Körper zu binden. Nicht alle Personen die gebären sind Mütter, und nicht alle Mütter können (oder wollen) gebären. Get over it.

Ich bin selbst auch trans* Elter. Ich habe weder einen weiblichen Körper, noch bin ich die Mutter meiner Kinder. Dennoch war ich schwanger und habe die Kinder geboren.

Ebenfalls im Text wird eine Ausgabe der Queerulant_in mit Schwerpunkt zu Trans* und Elternschaft vorgestellt. Die Ausgabe aus dem Jahr 2015 ist vollständig im Netz verfügbar und kann hier als pdf heruntergeladen werden – sie enthält unter anderem Beiträge von trans*parent, Joke Janssen und ‚Als Mensch verkleidet‘.

 

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