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Klamotten und Gender

Juni 16, 2016

Mit Kleidung ist es so eine Sache, besonders wenn es um Kinder geht: Die Geschlechtertrennung ist ebenso so allumfassend wie strikt. Es bleibt nicht nur bei ‚rosa ist für Mädchen‘ und ‚blau ist für Jungen‘, sondern fast jede Farbnuance und Symbolik bekommt ein Geschlecht – zumindest sobald Kinder eine Freude für Kategorienbildung und Konsum kultivieren.

Um so unterstützenswerter ist deswegen ein Projekt, das gegen diesen fürchterlichen (und nicht zuletzt: furchtbar langweiligen) Trend arbeitet: Mitz Accessories designt Kleidung jenseits der Geschlechterstereotype. Es kann auf Kickstarter  finanziell gefördert werden. Das Kleid mit den Dinosauriern gefällt mir gut und auf Anhieb gäbe es sicherlich noch viele andere schöne Motive: Prinzessinnen, die Feuerwehrautos fahren, zum Beispiel. Oder Tiger-Einhörner. Oder rosa Roboter mit Glitzer.

Das Kleidungsproblem fängt für viele leider bereits in der Schwangerschaft an. Deswegen sei an dieser Stelle noch einmal auf ‚Butchbaby & Co‚ verwiesen. Dort soll es androgyne Schwangerschaftsmode für queere, trans* und maskuline Eltern zu kaufen geben – leider ist die Seite (nachdem es im letzten Jahr viele begeisterte Ankündigungen gab) bislang immer noch offline. Aber die Idee ist ausgesprochen gut, weshalb hier zumindest ein Interview mit der Butchbaby-Gründerin Vanessa Newman gepostet sei.

 

One Comment leave one →
  1. Juni 17, 2016 1:40 pm

    Super, danke, kinderausstattungsgeschäfte sind in der regel gruselig….

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