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Asyl: Müttern wird ihre Homosexualität oft nicht geglaubt

Juli 26, 2015

Über Vorurteile und geschlechtsspezifische Diskriminierung bei Asylverfahren berichtet Saideh Saadat-Lendle von ‚LesMigras‚ in einem Interview mit dem ‚Tagesspiegel‘. Ein Ausschnitt:

Wie erleben die Betroffenen die Befragungen in den Behörden?

Früher mussten Antragsteller ein Attest vorlegen, das ist glücklicherweise vorbei. Soweit wir wissen, stellen Richter auch keine aufdringlichen Fragen über Sexualpraktiken oder ähnliches. Oft wird zunächst allgemein gefragt: Erzählen sie über ihre schwule, ihre lesbische Lebensweise. Seit wann sind sie homosexuell, wie lange dauerten ihre Beziehungen, hatten sie zwischendurch andere Beziehungen, haben sie womöglich Kinder. Unserem Eindruck nach machen Richter ihr Urteil häufig stark von der Genderperformanz abhängig.

Was bedeutet das?

Frauen, die lange Haare haben und „weiblich“ wirken, wird ihr Lesbischsein häufig nicht geglaubt; genausowenig Frauen, die Kinder haben.

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