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Mutterschaft und Depression

Mai 16, 2015

Der Artikel ‚traurige Mütter‚ auf ‚Ich. Heute. 10 vor 8.‘ von Marcia Moser ist sehr empfehlenswert, ein Ausschnitt:

Die Thematisierung von postpartalen Depressionen ist getragen von Aufklärung und Betroffenheit: verhandelt werden ein Krankheitsbild und individuelle Leiderfahrungen. Anfragen an strukturelle Kontexte, wie z.B. an Geschlechterrollen, fehlen, auch im Kontext der Selbsthilfenetzwerke. Es besteht die Gefahr, dass ambivalente Empfindungen von Müttern allzu schnell pathologisiert werden. Stößt uns die Diagnose postpartale Depression nicht auch auf eine weitere Dimension des geschlechterpolitischen Themas der Reproduktionsarbeit? Auf ,Reproduktionsarbeit’ jenseits von Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wer was im Haushalt erledigt, erweitert auf Fragen der emotionalen Zuständigkeit?

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