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Missy: Dossier Queerfeminismus

November 7, 2013

Zum Jubiläum des Missy-Magazines gibt es ein lesenswertes Dossier zu Queerfeminismus. Werbung: Auch von Fuckermothers gibt es dort ein Statement. Ein Preview:

Einerseits bilden die neuen Ansätze wichtige Bezugspunkte von Fuckermothers – ganz besonders der Queer-Feminismus. Zentral dabei ist, dass diese viele Formen der Diskriminierung jenseits von Geschlecht aufzeigen, etwa durch Homophobie oder Rassismus. Außerdem stellen sie scheinbar natürliche Grenzziehungen in Frage, beispielsweise die zwischen Mann und Frau, zwischen Sex und Gender, zwischen Materie und Kultur. Dadurch lässt sich Mutterschaft von essentialisierenden Begründungen lösen. Die Mutterrolle ist nicht mehr von einem vermeintlich wahren Körper vorgegeben. Ob und wie jemand Mutter ist, lässt sich nicht mehr unbedingt aus der Schwangerschaft oder dem Stillen herleiten. Eine Mutter kann auch einen Penis haben.

Andererseits gibt es vor allem zwei Punkte, die in vielen queer-feministischen Ansätzen problematisch sind. Erstens fehlt oft eine Theorie von Arbeit und ökonomischer Gerechtigkeit. Kinder erhöhen massiv das Armutsrisiko für diejenigen, die hauptverantwortlich für sie sorgen. (…)

Zweitens strebt der Queer-Feminismus primär nach einem Subjekt, das flexibel und autonom ist. Abhängigkeit wird meist rein negativ gewertet, als machtvolle Unterordnung. (…)

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