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genderneutraler Kindergarten

August 15, 2011

Letztes Jahr wurde im schwedischen Stockholm der genderneutrale Kindergarten Egalia für Kinder zwischen ein und sechs Jahren eröffnet. Dort wird versucht, Kinder nicht auf stereotype Geschlechterrollen festzulegen. So gibt es etwa keine Kinderbücher mit traditionellen Klischees wie z.B. in  ‚Schneewittchen‘. Zudem vermeiden die Erzieher_innen beim Sprechen geschlechtsspezifische Pronomen wie „ihr“ und „ihm“.

Einige knappe Informationen dazu finden sich in englischer Sprache auf CNN oder newser, etwas mehr gibt es bei der Huffington Post. In deutscher Sprache berichtet z.B. eine Eltern-Seite davon, wobei dieser Text hauptsächlich eine Übersetzung des Huffington-Artikels zu sein scheint. Beide Darstellungen enden mit dem Verweis auf den Unterschied zwischen Gender, also sozialer Geschlechterrolle, und Sex, also dem ‚biologischen Körper‘ (der hier aber als klar zweigeschlechtlich konzipiert wird): „Die biologischen Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein leugnet die Vorschule nicht; die Puppen, mit denen die Kinder spielen, sind anatomisch korrekt. Entscheidend sei, dass die Kinder begriffen, dass die biologischen Unterschiede ’nicht bedeuten, dass Jungen und Mädchen verschiedene Interessen und Fähigkeiten haben‘, sagt Rajalin (die Direktorin des Kindergartens, f.m.). ‚Hier geht es um Demokratie. Um die Gleichheit des Menschen‘.“

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