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Vatertag, Elterngeld und Roseanne: von Mittwoch zu Mittwoch

Mai 25, 2011

Die Woche im Kurzüberblick:

In der taz fragt sich Jan Schrader anlässliche des Vatertags etwas polemisch, ob es den Vätern in heterosexuellen Familien oft zu gut gehe. „Sie kümmern sich viel seltener um ihre Kinder als Mütter und machen stattdessen Karriere.“ Der Väterblog berichtet immerhin, dass der Anteil der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, im Jahr 2009 zugenommen habe. Allerdings drückt sich in den diesbezüglichen Statistiken weiterhin ein Ungleichverhältnis aus: 23,6 % der Väter versus 96 % der Frauen erhielten 2009 Elterngeld, Väter bezogen es meist zwei, Mütter zwölf Monate und Väter erhielten dabei im Schnitt ein Drittel mehr Geld (1.171 Euro gegen 861 Euro).

Dishwasher berichtet von den bereits älteren Plänen, das Elterngeld für geringe Einkommen wie  Minijobs zu kürzen (by the way: zwei Drittel aller Minijobber sind Frauen). Aktuell stellt sich der Blog die Frage, warum es angesichts der anhaltenden Kürzungen bei armen Familien nicht zu Protesten komme.

Die Mädchenmannschaft berichtet relativ ausführlich von den äußerst unguten Versuchen in den USA, das Recht auf Abtreibung und Verhütung stark einzuschränken.

Bluemilk gibt wieder einige Antworten auf ihre 10 Fragen ‚How does a feminist mother look like?‘. Diesmal geht es um die Überraschungen durch die Elternschaft, zu denen etwa die Stärke der positiven Emotionen, soziale Isolation oder das Gefühl von Abhängigkeit zählen. Ausserdem berichtet sie über ‚Abelism‘ und die Autorin Tracy Crisp, die über die Erfahrungen mit ihrem Kind schreibt, das mit Sagittalsynostose diagnostiziert wurde, also mit einer als ‚abnorm‘ klassifizierten Schädelform.

Glücklichscheitern erzählt von babybedingten Schlafmangel und Franziskript davon, wie es ist, mit Kind unterwegs zu sein.

Bereits längere Zeit wird in mehreren Blogs Roseanne Bar gewürdigt. Hier ein von ihr geschriebener Artikel im New York Magazine. Bluemilk hat auch einige Zitate zu Mutterschaft aus ihrer „working-class, feminist Sitcom“ gesammelt, etwa: „I figure if my kids are alive at the end of the day, I’ve done my job.“ Oder: „There’s a lot more to being a woman than being a mother, but there’s a hell of a lot more to being a mother than most people suspect.“

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