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Gender-lose Kinder?

Mai 24, 2011

Ein weiterer, diesmal ziemlich extremer, Fall für die Rubrik ‚genderneutrale Erziehung‘: The Star berichtet von kanadischen Eltern, die ihr Kleinkind namens Storm ‚genderless‘ aufziehen – also auch auf Nachfrage nicht das Körpergeschlecht des Kindes angeben. Nach der Geburt ihres Kindes verschickten die Eltern eine Email mit folgenden Text: “We’ve decided not to share Storm’s sex for now — a tribute to freedom and choice in place of limitation, a stand up to what the world could become in Storm’s lifetime (a more progressive place? …).”

Der Artikel von Jayme Poisson stellt relativ ausführlich die Situation der Familie dar und lässt anschliessend verschiedene eher kritische Stimmen zu Wort kommen. Etwa die der Psychologin Diane Ehrensaft, Autorin des Buches Gender Born, Gender Made, eines Ratgebers für Eltern von Kindern, die sich untypisch für die für sie vorgesehene Gechlechtsrolle verhalten. Während Ehrensaft die Rolle von Nature, also Biologie, Genen und Hormonen stark macht, wird kurz auch Ken Zucker als Nurture-Gegenposition angeführt, die gesellschaftliche Einflüsse betont. Nicht erwähnt wurden – jedoch durchaus erwähnenswert wären – die Arbeiten von Sandra Bem zu diesem Thema, von denen hier bereits berichtet wurde.

PS: Über das Thema und die diesbezügliche Diskussion berichten nun auch der Blog Forbes und Bluemilk.

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