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Hebammen und neue Väter – kurz notiert

Mai 18, 2011

Empfehlenswert in der neuesten Ausgabe des Missy Magazines  ist (neben einem Interview mit Sophie Rois) ein Artikel, der einige ‚wirklich neue Väter‘ portraitiert, also Männer, die mindestens die Hälfte an Haus- und Erziehungsarbeit übernehmen. Dabei merkt die Autorin Sonja Eismann allerdings auch selbst an, dass es sich bei den vorgestellen Personen ausschließlich um heterosexuelle Paare handelt.

Die schlechte Arbeits- und vor allem Bezahlungssituation deutscher Hebammen wurde hier schon kurz thematisiert. Wie die Mädchenmannschaft nun berichtet, wurde letzte Woche ein Antrag von den Gründen und der Linksfraktion zur Verbesserung ihrer Situation im Parlament abgewiesen. Dagegen ist eine Studie, die Daten zur den Arbeitsbedingungen von Hebammen liefern soll, noch nicht einmal ausgeschrieben.

Bedenklich sind die Ergebnisse einer Studie, die von der noch bedenklicheren Bild am Sonntag in Auftrag gegeben wurde. Der Väterblog fasst einige Punkte zusammen: „Ein Fünftel der Deutschen (20 %) hat es lieber, wenn die Frau sich ausschließlich um den Nachwuchs und die Hausarbeit kümmert, während der Mann allein das Geld verdient. Eine gleichteilige Aufteilung von Arbeit, Haushalt und Kindern zwischen den Partnern favorisieren 20 %.“ Also: naja, immerhin – oder doch ganz furchtbar?

Die Denkwerkstatt fragt sich, warum in Österreich (ebenso wie in Deutschland, möchte ich ergänzen) für so viel unsinnige Sachen geworben wird, nicht aber für die Auflösung der Familie.

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