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Motherhood Movement und Fake Pregnancy: Linksammlung Nordamerika

Mai 15, 2011

Hier einige Links zum us-amerikanischen und kanadischen Kontext:

Diesen Monat erscheint in den USA ein von Andrea O’Reilly herausgegebener Sammelband zur, holla, Mütter-Bewegung des 21. Jahrhunderts, mit dem kämpferisch-vielversprechenden (eventuell auch etwas vollmundigen) Titel The 21st Century Motherhood Movement: Mothers Speak Out on Why We Need to Change the World and How To Do It. Die Beschreibung des Buches durch Anne Crittenden hören sich jedenfalls spannend an: „This rich anthology documents the modern mother’s movement in all its diversity. (…) Mamazons, outlaw mothers, strategic essentialists, on-line pragmatists, lesbian theorists, and more than 80 organizations representing every class, creed and color of mother – they are all here.“

Darüber hinaus erscheint voraussichtlich im November diesen Jahres das Buch Practicing Feminist Mothering der kanadischen Wissenschaftlerin Fiona Joy Green. Das Buch basiert auch 17 Interviews mit feministischen Müttern zwischen 1995 und 2007. Hier ein Auszug der Zusammenfassung: „These interviews provide a rich understanding of the tensions within feminism surrounding issues of mothering and the reproduction of feminism itself. It illuminates the complexities of generational dynamics by exploring how the children mothered by self-conscious feminists think of feminism and mothering in their adult lives.“

Eine der US-amerikanischen Organisationen, die wohl höchstwahrscheinlich auch im Motherhood Movement– Sammelband erscheinen wird, ist die seit 10 Jahren bestehende Initative Strong Families, die sich folgendermaßen vorstellt: „The focus of Strong Families is on families who have the least amount of resources and are most under attack: families of color, low-income families, immigrant families, LGBT families and single parent families. (…) Strong families are families in which every member has the opportunity to thrive. This is a very different definition from the strong patriarchal family for which our opposition is advocating.“ Zum Muttertag diesen Jahres veröffentlichte die Initative unter anderem ein Video zu Ehren junger Mütter.

Um ebensolche ging es auch in dem Experiment der 17-jährigen Schülerin Gaby Rodriguez, die eine Schwangerschaft fälschte, um die diskriminierenden Reaktionen an ihrer US-amerikanischen Highschool zu dokumentieren. Ich habe mich dabei etwas gewundert, dass solch ein sehr aufwendiges Experiment notwendig war – man hätte ja auch auch einfach schwangere Teenager und junge Mütter nach ihren Erfahrungen befragen können. (Vielleicht liegt aber da auch das Problem, nämlich dass schwangeren Teenagern jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen wird?) Hier ein Video zur Story.

By the way: Eine interessante Teenage-Pregnancy durchlebt auch die Figur Quinn (gespielt von Dianna Agron, siehe Bild) in der empfehlenswerten Musical-Serie Glee (in der übrigens zudem eine andere Person, nämlich  Terri, ebenfalls eine Schwangerschaft vortäuscht).  Ebenso wie die Figur Juno aus dem gleichnamigen Film gibt sie das Kind später zur Adoption frei.

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