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Nachtrag: Hebammen

Mai 10, 2011

Hier bislang schändlicher Weise vernachlässigt wurden die Veranstaltungen um den Internationalen Tag der Hebamme am 5. Mai, die dafür aber immer wieder im Blog der Mädchenmannschaft auftauchten. Im Vordergrund steht dabei die extrem schlechte Bezahlung deutscher Hebammen, die auf den niedigen Stundenlohn, vor allem aber auf die stark gestiegenen Beiträge zur Haftpflichtversucherung zurückzuführen sind. Mehr Informationen dazu gibt es bei Hebammen für Deutschland e.V., einer, abgesehen vom fragwürdigen Namen (warum ausgerechnet ‚für Deutschland‘?), durchaus unterstützendwerten Initiative.

Das ZDF hat gestern den Film ‚Die Hebamme‘ von Dagmar Hirtz gezeigt, der noch in der Mediathek zu sehen ist. Ein Teil der Zusammenfassung lautet folgender Maßen: „Der Film ‚Die Hebamme‘ erzählt von einer Welt, in der sich Dorfobere und Pfarrer zusammentun, um Frauen auszuschalten – sei es, weil die Frauen zu selbständig sind wie Rosa Koelbl, sei es, weil sie ein unerwünschtes Kind erwarten. Die Geburt wird zu einem Moment, in dem Männer Zugriff auf das Leben einer Frau haben. Stellenweise ist das kaum zu ertragen – etwa, wenn eine Siebzehnjährige, von den Ärzten festgehalten, in den Wehen um ihr Leben fleht, weil sie weiß, was die Entscheidung zum Kaiserschnitt bedeutet.“

Es existiert eine Besprechung des Films durch Christina Hucklenbroich in der FAZ.

Über eigene Erfahrungen mit Beleghebammen berichtet unter anderem Glücklichscheitern.

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